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                   RIVIERA PAGE berichtet über eine außergewöhnliche Katze

ich meine was ich sage

Nicht mit mir

 

Fred und Sylvia, Freunde von uns aus München, leben in Italien in den Hügeln nahe der kleine Stadt Imperia in Ligurien, abseits von Straßen, in einem großen Olivenwald. Eines Tages kam eine kleine Katzendame dort vorbei, sie hatte beschlossen im Schutz des einsamen alten kleinen Hauses und im Schutz von Fred und Sylvia ihre Jungen zur Welt zu bringen. Das war der Anfang einer kleinen Katzengemeinde, die seit dieser Zeit dort lebte und liebevoll gepflegt wurden.

Die Männchen zogen weiter, wenn sie ein Jahr alt waren und die Weibchen blieben am Haus. Einige starben andere kamen hinzu. Alle waren sehr scheu, das hatte ihnen die Mutter so beigebracht, denn es gab viele Feinde, Hunde, Füchse und  Jäger.

Eines Tages kam auch ein kleiner schwarzer Kater mit einem weißen Fleck auf der Brust, verliebte sich in die Katzenmädchen  und beschloss dort zu bleiben. Das Futter war auch gut und reichlich und wenn Fred in der Sonne Zeitung las, konnte man auf seinem Schoss recht gut, bequem und weich schlafen.

Aber, wie das so ist, jedes Licht hat auch einen Schatten. Der kleine schwarze Kater hatte es sich in sein kleines Köpfchen gesetzt die Weiber zu beherrschen, wozu war er Kater. Er kam aus einfachen ländlichen italienischen Verhältnissen in denen das Futter sicher nicht besonders reichlich war. Was lag also näher als erst mal die Oberaufsicht über die Futternäpfe zu übernehmen. Es dauerte nicht sehr lange bis die Damen solange warten mussten bis er sich die besten Brocken aus allen Näpfen rausgesucht hatte. Wer eine längere Leitung hatte und nicht gleich funktionierte wurde angefaucht und wegkratzt, da wurde nach dem Willen von &bdquoPanther&ldquo, so wurde der schwarze Kater genannt, nicht lange gefackelt. Eigentlich haben bei Katzens die Frauen die Hosen an, hier nicht.

Fred und Sylvia waren ratlos, nichts war dagegen zu machen. Wegscheuchen half nichts, einen separaten Futternapf hatte er sowieso, die Damenriege hatte zu warten, auch wenn es eigentlich viel verlangt war.

Das ging so über viele Wochen bis Fred die Sache in die Hand nahm und eine rigorose Lösung in Angriff genommen wurde.  Katerchen kam in eine Kiste und wurde in das nächste Tal und dort noch einige Kilometer rauf in die Berge gefahren. Dort in einen recht großen Dorf  bestand die Wahrscheinlichkeit, dass der Kater schnell ein neues Zuhause finden würde, er war ja in solchen Sachen erfahren. Also raus mit ihm aus der Kiste und Fred fuhr heim, froh und überzeugt das Problem gut gelöst zu haben. Auch Zuhause war eitel Sonnenschein, die Mädchen waren wieder unter sich und es konnte in aller Ruhe gefuttert werden, wenn Essenszeit war.

Das ging drei Wochen gut, dann stand zerzaust, mager und mit einen großen Abszess an der Oberlippe unser schwarzer Kater mit dem weißen Fleck auf der Brust vor der Tür. Er war in dieser Zeit viele Kilometer über Berg und Tal durch die Olivenwälder, an Hunden und Wildschweinen vorbei, alleine nach Hause gelaufen. Es hat ihn sicher oft fast das Leben gekostet, er war stärker und er wollte zu Fred, Sylvia und zu den Damen.

Sylvia hat ihn aufgepäppelt und die Eiterbeule und den schlechten Zustand mit Globoli aus der Homöopathie und Energiebehandlung TEM aus Indien behandelt. Fred und Sylvia beschlossen ohne Zögern, der Kater darf jetzt dableiben, die Weiberschar terrorisieren und auf Freds Schoß schlafen, er hat es sich verdient, meinen alle.

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